Stanton Davis (* 10. November 1945 in New Orleans) ist ein US-amerikanischer Jazz
trompeter und -flügelhornist.
Davis studierte bis 1973 am New England Conservatory of Music. In den frühen 1970er Jahren leitete er
Ghetto Mysticism, eine Jazz-Funk-Gruppe, mit der er in New England und New York auftrat und das Album
Brighter Days aufnahm.
Er arbeitete dann mit Jazzmusikern wie George Gruntz,
Jim Pepper, Bob Stewart, David Murray,
Muhal Richard Abrams,
Sam Rivers,
Gil Evans, Webster Lewis,
Jaki Byard und
Max Roach und mit Bands wie
The Mercer Ellington Orchestra,
The Lionel Hampton Orchestra,
George Russells
Living Time Orchestra,
Mongo Santamaria's Orchestra,
Mario Bauza & His Afro-Cuban Jazz Orchestra,
Lester Bowie's Brass Fantasy und dem
Liberation Music Orchestra des Bassisten
Charlie Haden. In
David Sanborns NBC-Sendung
Night Music trat er als Solist auf.
Daneben spielte er Trompete in Soundtracks zu Filmen wie
An American Dream und
The Virgin Island Adventure und Klavier in verschiedenen Fernseh- und Broadwayshows. Weiterhin trat er bei Konzerten und Festivals mit
Jon Lucien, Al Cooper, den
Four Tops,
Lou Rawls,
David Ruffin,
The Dells,
Gladys Knight,
Stevie Wonder,
Marvin Gaye, den
Tavares und anderen auf. Von 1980 bis 1988 arbeitete er als Musikpädagoge bei
Jazzmobile. 1988 veröffentlichte er bei Enja das Album
Manhattan Melody mit eigenen Kompositionen.